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"Bernhard Weiland fotografiert. Wenn das
Leben ihm die Zeit dazu lässt. Wenn die Bilder sich in kurzen
Augenblicken offenbaren, sich finden lassen. Zeit und Gelegenheit und
Ort und Zeit und Blende. Hundertstel Sekunden. Das klingt nach
schnell. Ist aber langsam. Alles ist relativ. Schärfe und
Unschärfe. Objektiv und subjektiv. Der Blick, die Blicke.
Die Bilder, ins Internet übersetzt, sind
zerbrechlich. Aber nicht schneller, nicht wirklich. Sie sind
Gefangene freier Blicke. Zugriff nicht möglich. Sehnsucht
vielleicht. Flüchtig und eng begrenzt. Ein Moment eben."
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